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11.03.07 13:04
Infos zu einer Indoor-Skipiste

By HARALD JUDAS

Ihre letztes Wochenende der Presse vorgestellte Idee einer Indoor-Skipiste am Ochsenkopf wird seitdem heftig diskutiert. Am Freitag haben Christof Seidel und Norbert Endrejat im Eventzio / Kurhaussaal in Bad Berneck ihre Überlegungen der Öffentlichkeit vorgestellt.





Das gesteigerte Medieninteresse zeigte sich in der Woche zuvor. So war unter anderem auch der Bayrische Rundfunk zu Gast. Und die Info-Veranstaltung selbst besuchte ein Team von Oberfranken TV.
Seidel und Endrejat präsentierten vor fast vollständig besetzten Plätzen im Kurhaussaal detailliert ihre Planungen für eine Überdachung der Nordpiste. Sie gingen hierbei auch auf ihre technische Lösungen ein. Ihr Projekt sei eine Vision, die Wege aufzeigt. Mit einer Umsetzung würde jedoch etwas Einmaliges geschaffen. Vorteil sei, dass nicht nur extra Infrastruktur geschaffen werden müsste. Als angehende Architekten sei man mit einem gestalterischen Anspruch an die Angelegenheit herangegegangen, erläuterten beide weiter. Und der vorgelegte Entwurf biete so eine „Verschmelzung von natürlicher und künstlicher Landschaft“. Der Gast geht in den Berg rein, das Gebäude sei also Teil des Berges.
Die beiden stellten auch die vorgesehene Technik vor. Der Kältetechnikbereich werde am Gipfel untergebracht.
Das gekühlte Raumvolumen seien 517.5000 Kubikmeter, klimatisiert durch einen Luftkreislauf. Um ein Abtauen des Schnees zu vermeiden, wird die Pistenplatte durch ein integriertes Kunststoffverbundsystem gekühlt. Die Kühlung der Indoor-Piste soll über eine Absorptionskältemaschine erfolgen. Die beiden gehen von einer Kühlkapazität von 3.500 Kilowatt aus. Die nötige Antriebswärme kommt von einem Blockheizkraftwerk. Der vorgesehene Energieverbund von Strom, Wärme und Kälte werde als Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung bezeichnet. Die entstehende Abwärme kann für die Beheizung der Tal- und Bergstation oder auch für andere Zwecke genutzt werden.
Die Zuhörer waren aus dem gesamten Hohen Fichtelgebirge gekommen – darunter wie die spätere Diskussion zeigte auch einige Vertreter von Fachbetrieben der Region. Diskutiert wurde so vor allem über technische Details. Das vorgestellte Konzept fand insgesamt interessierte Zustimmung. Seidel und Endejat stellten besonders heraus, dass das Energiekonzept neu sei, bisher nur in kleinerem Rahmen, bei einer Eishalle in Weißwasser verwirklicht.
„Die Region wird mit Sicherheit gewinnen“, sei beispielhaft die zustimmende Meinung von Fritz Leppert aus Bischofsgrün herausgegriffen.
Wenn alle an einem Strang ziehen, können die Vorstellungen realisiert werden, so Seidel. Der herzliche Dank der beiden Hauptakteure ging inbesondere an alle Unterstützer während der Ausarbeitungsphase.
Gast des Abends war auch Rudolf Pondor aus Mainleus, der mit ähnlichen Überlegungen kurz vor den beiden an die Öffentlichkeit getreten war. Pondor hatte parallel Überlegungen hin zu einer überdachten Piste angestellt. Voneinander erfahren haben beide Seiten erst über die Medien, stehen inzwischen aber in Kontakt. Pondor will nun die beiden unterstützen, und tatkräftig zu einer Umsetzung beitragen. Das vorgestellte Projekt wäre eine „einmalige Chance“, so betont er. Er strich gegenüber dem Kurier die Einmaligkeit des Ganzen heraus, was seiner Ansicht nach ein entscheidender Vorteil gegenüber einer reinen Skihalle wäre.
Seidel und Endrejat hatten zuvor auf Nachfrage, dass weitergehende Planungen zwar nicht zum Thema ihrer Diplomarbeit gehörten. Aber selbstverständlich könnte auch bei ihrer Planung die Abwärme zur Heizung eines Bades genutzt werden und bedarfsweise weitere Vorhaben im Umfeld angesiedelt werden.

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