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4.03.07 13:50
Neue Idee: Indoor-Skipiste

By HARALD JUDAS

Mit ihrer Idee einer Indoorskipiste auf der Ochsenkopfpiste Nord fügen die beiden Ingenieure der Fachrichtung Architektur Christof Seidel aus Bad Berneck und Norbert Endrejat aus Sparneck den letzten Diskussionen um die Zukunft des Wintersports im Fichtelgebirge eine neue Variante hinzu.





Ihre als Diplomarbeit entstandene Vision „Ochsenkopf 2015 – Indoorskipiste am Erlebnisberg“ hat gegenüber den zuletzt vorgestellten Planungen den Vorteil, sich ungleich besser in die Landschaft einzufügen. Die bestehende Piste würde hierbei mit einer Stahlkonstruktion überdacht - diese aber dann wieder begrünt und begehbar gemacht. Nur seitlich kommt Beton zum Einsatz. Damit wäre das Projekt für Wildtiere wenig störend. Zusätzlich würde neben dem überdachten Bereich auch die Talbfahrt unter freiem Himmel möglich. Der Landschaftsverbrauch hält sich in Grenzen, da auf vorhandene Strukturen zurückgegriffen wird. Rodungen wären nur begrenzt nötig, um die bestehende Piste zu verbreitern.

Die Projektidee entstand aus der Diskussion um die Klimaerwärmung und schneearme Winter, wie beide erklären. Die Gründe besser, einen bestehenden Skihang zu überdachen und nicht eine Skihalle auf einem neuen Baugrundstück zu planen, sind zum einen das Ausnutzen vorhandener Infrastruktur, zum anderen die Zukunftssicherung des bestehenden Wintersportgebietes.

Der Ochsenkopf-Nordhang bot sich an, da er der attrativste Wintersportberg in Nordbayern ist.

Auch die vorhandene Sesselbahn findet im Konzept weiter Verwendung. Es wird lediglich der Ersatz der derzeit genutzten Zweier- durch Vierergondeln vorgeschlagen.

Bei der Form der Überdachung stand das Zusammenspiel von natürlicher und künstlicher Landschaft und das Aufgreifen der Topografie des Fichtelgebirges in der Gebäudeform im Vordegrund.
Die Pistenlänge beträgt 2.300 Meter, damit wäre das Projekt weltweit einmalig. Für Sommerskibetrieb soll die Möglichkeit geschaffen werden, nur den oberen Teil per Schlepplift zu nutzen.

Bei der vorgelegten Planung ist eine Pistenbreite von 30 bis 40 Metern vorgesehen.

Seidel und Endrejat schlagen vor, im Sommer nur im oberen Bereich Skifahren in den Mittelpunkt zu stellen. Im Tal sei die Nutzung als Eventbereich denkbar, der Mittelbereich könnte für Inddortrial genutzt werden.

Die Talstation ist insgesamt zweigeschossig. Im Erdgeschoss findet sich unter anderem ein Foyer mit Skiverleih, Umkleidemöglichkeiten - im Obergeschoss ein Skikindergarten mit Förderband oder der Zustieg zur Seilschwebebahn. In die Bergstation könnte auch ein Gipfelrestaurant integriert werden. Im Innern der Röhren ist im Gipfelbereich ein 775 Meter langer Schlepplift vorgsesehen, dessen Einstieg gleichzeitig als Ende des Sommerskibereichs dient.
Die Energie des Projektes kommt übrigens von einem Blockheizkraftwerk. Das Energiekonzept geht von einem Betrieb ohne Zuführung von außen aus.
Die Beschneiung der Anlage ist mit einer grundlegenden Neuentwicklung vorgesehen. Ein neuartiges Düsensystem ermöglicht es, Schnee in unterschiedlicher Qualität zu erzeugen. Die Schneeerzeuger werden im Deckenbereich angebracht. Entscheidender Vorteil ist, dass die mit der neuen Technologie notwendige Raumtemperatur von minus 1 Grad, einem deutlich geringeren Energieverbrauch entspricht.

Die Kosten des Projektes wurden zwar noch nicht im Detail ermittelt. Im Vergleich würden diese aber pro Meter Pistenlänge unter denen einer Skihalle liegen. Beide legen jedenfalls Wert auf die Feststellung, dass ihr Konzept ohne Probleme realisierbar ist und auch, dass am Wochenende in den Medien veröffentlichte, in eine ähnliche Richtung zielende Denkansätze eines Mainleusers unabhängig von dieser Arbeit entstanden sind.

Als nächsten Schritt wird das Projekt nun zunächst ausführlich der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bürgerschaft ist hierzu herzlich für Freitag, 9. März um 19 Uhr in das Eventzio (ehem. Kurhaus) in Bad Berneck eingeladen.

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