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1.03.07 11:10
Starkes öffentliches Interesse an Skihalle

By HARALD JUDAS

Bürgerversammlung zum Thema Freizeitanlage / Skihalle vor überfüllten Reihen
Zum Thema Skihalle lud die Gemeinde erstmals die Öffentlichkeit zu einer Bürgerversammlung. Das große öffentliche Interesse zeigte sich überdeutlich – rund 350 Einwohner waren gekommen.






Bürgermeister Stephan Unglaub zeigte sich vom Interesse beeindruckt und stellte eingangs fest, dass er seit der Veröffentlichung der Pläne neben kritischen Stimmen auch sehr viele positive Rückmeldungen zu hören bekam. Er stellte zunächst klar, dass bis zur Verwirklichung des Projektes ein sehr langer Weg vor allen liege. Ihm selbst sei auch wichtig, dass von Anfang an deutlich werden solle, dass es sich nicht nur um eine Skihalle handle. Auch eine Tennishalle, ein Minigolfplatz, eine Schwimmhalle, Gastronomie und ein Campingplatz seien geplant. Wichtig sei, dass der Nordische Skisport, u.a. Mit einer Ganzjahresbiathlonanlage und einem Langlaufmöglichkeit, gebührend berücksichtigt werden solle. Neben der Freizeitfunktion könne die Anlage damit auch für Trainingszwecke des Skiverbandes dienen. Nicht vergessen werden dürfe, dass die Anlage auch für Präsentationen der Sportindustrie genutzt werden könne.

Entstehen könnten so insgesamt 40 bis 50 Arbeitsplätze. Die Anlage sollte sich aber vor allem auch bestandssichernd für vorhandene Arbeitsplätze auswirken.

Der Standort im Göhren hat in Südlage den Vorteil, dass dort die Nutzung alternativer Energien möglich wird.

Ursprünge des Projektes

Die Ursprünge des Projektes lagen in der Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten für das ehemalige Lackwarengelände, so Unglaub. So entstand der Kontakt zu den Planern. Irgendwann wurde die Errichtung einer Skihalle angesprochen, was im Bereich der „Lack“ zwar nicht möglich war, aber als so interessant eingestuft wurde, dass man sich auf die alternative Standortsuche begab. Keineswegs war der bisherige Planungsverlauf übrigens ein Alleingang, wie der Bürgermeister heraushob. Vielmehr war eine Arbeitsgruppe aus dem Gemeinderat eingebunden.

Für und Wider

Bürgermeister Stephan Unglaub fasste die wichtigsten bislang vorgebrachten Argumente für und wider das Projekt zusammen: Gegen das Freizeitprojekt sprechen Landschftsverbrauch und Energieverbrauch. Es wurde auch schon die Befürchtung geäußert, dass die örtliche Gastronomie außen vor bleibe, oder kein Bedarf für das Projekt bestehe.

Dem stehe die Chance gegenüber, dass das Projekt einen Impuls für die ganze Region bringe, Arbeitsplätze schaffe, neue Touristenschichten erschließe und letztlich für eine dauerhafte Werbung sorge.

Wichtig für die Gemeinde sei eine Risikikobegrenzung. Für kompetente Beratung hierzu sind Rechtsbestände hinzugezogen, beruhigte Unglaub. Die Frage der Wirtschaftlichkeit müssten die Betreiber selbst treffen. Für eine bestmögliche Berücksichtigung der Belange des Landschaftschutzes werden Landschaftsplaner hinzugezogen. Letztlich könne das Prjekt ein Pilotprojekt für die optimale Nutzung alternativer Energien werden. Deshalb auch der Standort Göhren: Die Abwärmenutzung wäre an einem anderen Standort nicht so optimal möglich.
Und durch die Hinzunahme der nordischen Komponente habe die Halle gewissermaßen eine Alleinstellung.

Weitere Schritte

Nun stehe als nächstes die Klärung der Grundstücksfrage und der Erschließung – dann die Gründung der Projektgesellschaft an. Darauf folgen die Ausschreibung für den Generalübernehmer und für die Betreiber und die Detailplanung. Die Gemeinde werde hierbei nicht ganz außen vor bleiben und ihre Rechte wahrnehmen, ging Unglaub auf die Zukunft ein.

AG Infrastruktur

Den bisher in der Öffentlichkeit eher zurückhaltend in Erscheinung getretenen AG Infrastruktur stellte Winfried Schmiedel vor. Die AG wurde seinerzeit von August Lang gegründet, um Impulse für unseren Raum zu entwickeln. Alle Mitarbeiter sind ehemalige Fachleute, arbeiten ehrenamtlich.

Impulse seien nötig. Die Übernachtungszahlen zeigten zuletzt, wie wichtig das Vorhandensein von Schnee für Touristen ist. Und ein spektakuläres Projekt sei am ehesten geeignet die Aufmerksamkeit der Touristen auf das Fichtelgebirge zu lenken.

Ein weiterer Vorteil der Anlage sei zudem, dass als Nebenprodukt ab November eine Außenloipe geschaffen werden könne.

Als Einzugsbereich geht man von etwa 120 km aus, dazu gehören dann Würzburg, der Nürnberger Raum, Chemnutz oder Regensburg und somit 3,6 Millionen Menschen.

Schmiedel ging nochmals auf die einzelnen geplanten Komponenten ein (siehe Plan):

Die Anbindung soll über die Panoramastraße erfolgen, von der eine Zufahrtstraße errichtet werden soll. Komponenten sind neben der Skihalle, eine Tennishalle (laut den vorgestellten Überlegungen unter der Piste angedacht), eine Minigolfanlage (20) und eine Überdachung des Freibades. Nur die Liegewiese bleibt im Freien (11). Mit der Nummer 9 ist im Plan der Bereich bezeichnet, der für den Nordischen Skisport gedacht ist. Der ebenfalls geplante Campingplatz ist im Plan mit der Numer 13 eingezeichnet.

Als weitere Perspektive sei eine Außenloipe denkbar und eine Kooperation mit dem Deutschen Skiverband in der Nachwuchsförderung. Ein Ziel könnte damit ein Bundesleistungszentrum Nordische Kombination sein. Aber auch eine ganzhjährige Biathlonnutzung und grenzüberschreitende Jugendförderung seien Perspektiven.

Die Finanzierung soll bis zu 50 Prozent durch Fördermittel für Infrastrukturmaßnahmen erfolgen. Der Rest zur Hälfte mit Finanzmitteln der Investoren und mit Darlehen der begleitenden Hausbank gedeckt werden.

Die Betriebsphase selbst laufe ohne kommunale Beteiligung. Das Risiko der Gemeinde soll möglichst auf die Einlage in die Projektgesellschaft beschränkt bleiben.

Auch ein Zeitplan nach den derzeitigen Vorarbeiten wurde vorgestellt. Die Detailplanung wird dann noch sechs Monate in Anspruch nehmen, weiteren 18 Monaten sei dann die Fertigstellung möglich bevor in der dritten Phase die Übergabe an die Betreiber erfolgen soll.

Mehrheitlich positive Bürgerresonanz

In der anschließenden Diskussion waren der Applaus bei positiven Statements doch deutlich stärker. Die Gastronomen Birgit Barth und Guido Schreiner stellten hierbei heraus, dass das Projekt eine einmalige Chance sei. „Man soll es probieren“, legte sich auch Christian Rieß fest. Der Ort würde doch deutlich attraktiver – vor allem für Jüngere.

Kritische Stimmen fragten hingegen, ob der planende Arbeitskreis tatsächlich keine weitreichenderen Intentionen habe und wie die Erschließung und Kanalisation geplant sei.

Bürgermeister Stephan Unglaub stellte fest, dass alle Verhandlungen von Gemeindeseite durchaus mit gesundem Misstrauen geführt werden.

Götz Carius von der Arbeitsgruppe ergänzte, dass man auch bereits auf der Suche nach interessierten Firmen war. Es gab unter anderem Gespräche mit Bilfinger + Berger und Hochtief.

Eines wurde klar: Bürgermeister Stephan Unglaub steht hinter dem Projekt, der Gemeinderat und die Bürger wohl mehrheitlich. Niemand kann derzeit versprechen, dass die Freizeitanlage wirklich erfolgreich über die Bühne gebracht werden kann. Eine Chance ungenutzt verstreichen lassen möchte man aber keinesfalls. Um die Bürger bestmöglich einzubinden sollen jedenfalls regelmäßige Infverastaltungen stattfinden. Man kann also weiter gespannnt sein.

Links:
Vorankündigung Infoveranstaltung
www.auf-ins-fichtelgebirge.de/index.php
Bau einer Skihalle geplant
www.auf-ins-fichtelgebirge.de/index.php



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